Endstand: FC Karlshorst II - SSG Humboldt 1:1 (0:1)


Tore

0:1 Seidel


Marcels Spielbericht

Das Spiel startete, auf Grund eines nicht angetretenen Schiedsrichters, ca. 10 min später als geplant und war auch ansonsten für Humboldt gar nicht mal so schlecht. Es präsentierte sich ein Team der SSG, welches sich aus mehreren Spielern zusammensetzte, die auch schon für die erste Mannschaft zum Einsatz kamen. Darunter z.B. Ralf von Ziemer, Martin Fischer und Tobias Fink.

Für den FC Karlshorst lief es da nicht ganz so gut, da dieser gezwungen war, die ersten 10 min des Spiels mit lediglich 10 Spielern in Angriff zu nehmen. Dementsprechend einseitig verliefen die ersten Minuten des Spiels mit einer SSG Humboldt, die bereits nach 5 min durch Rüdiger von Bock in Führung hätte gehen müssen. Dieser verpasste jedoch um Haaresbreite eine Hereingabe von Tobias Fink.

Als Karlshorst dann endlich vollzählig war, gab es auch gleich die erste Chance, da sich der neue Mann sich ohne Anmeldung beim Schiri (Trainer vom FCK) im Rücken der Abwehr aufstellte und prompt den Befreiungsschlag, nach einem Humboldt-Einwurf, vor die Füße bekam. Glücklicherweise war er zu eigensinnig, seinen Mitspieler, der in der Mitte mitgelaufen war, anzuspielen. So blieb es beim 0:0.

Nach ca. 15 Minuten hatte sich das Spiel soweit beruhigt, als Ralf von Ziemer Tobias Fink auf der rechten Außenbahn perfekt in Szene setzte. Dieser brachte auch eine schöne Flanke in den Strafraum, die jedoch von einem Abwehrspieler ins Toraus geklärt werden konnte. Die anschließende Ecke wurde von Fink kurz auf den nach vorn geeilten Libero Thomas Seidel gespielt, der den Ball nach kurzer Annahme unhaltbar in den rechten Dreiangel donnerte. Von da an lief das Spiel fast ausschließlich auf das Humboldt-Tor. Allerdings scheiterten die Karlshorster immer wieder an ihrem eigenen Unvermögen und an dem Klasse aufgelegten Keeper, Sebastian Härtel. Somit hielt die Führung bis zur Pause.

Nach der Pause ging alles seinen gewohnten "Humboldtgang", der Gegner stürmte und wir konnten nur noch ungenügend für Entlastung sorgen. Doch Karlshorst hatte einfach kein rechtes Rezept gegen die Abwehr um den neuen Libero Michael Steinhöfel, der zur Halbzeit für den Torschützen Seidel ins Spiel kam. Wer jetzt jedoch denkt, Humboldt hätte sich nach der Halbzeit komplett zurückgezogen, der irrt. So ergab es sich, daß nach etwa einer Stunde abermals Fink über die rechte Seite einen Vorstoß wagte und nur das Unvermögen von Liesener (seit der 50. für v. Bock im Spiel), der etwa drei Meter vor dem Tor selbiges nicht trifft, verhinderte, daß die SSG mit 2:0 in Führung ging. Und das sollte nicht die letzte 100%ige Chance für Humboldt bleiben. Denn bereits 10 Minuten später gab es eine ähnliche Situation, nur diesmal hatte nicht Liesener verpasst, sondern der gerade erst frisch aufgelaufene Karsten Gutsche, wobei man ihm zugute halten muß, daß er bei dieser Aktion übel von hinten umgetreten wurde und somit den Ball über das Tor schoß (die Aktion wurde übrigens nicht geahndet).

Danach setzte bei Humboldt eine allgemeine Schlafphase ein, die bis zum Ende des Spiels anhielt. Die Abwehr hatte schon Mühe, den Ball weiter als 5 Meter zu schießen. Jedoch half dieser Umstand den Karlshorstern auch nicht viel weiter, da sie immer noch Probleme hatten, den Ball im Netz zu versenken. So ergab es sich, daß der Ball in drei aufeinanderfolgenden Angriffen erst an den rechten Pfosten knallte, danach an die Latte und zuguterletzt auch noch an den linken Pfosten. Zur Rettung der Gastgeber half dann aber der eigene Trainer, der in der 94. Minute (laut Aussage von Außenstehenden) einen Handelfmeter (100% berechtigt) gab und somit seinen Schützlingen wenigstens den einen Punkt sicherte.

Fazit: Alles in allem war es ein gerechtes Unentschieden, nicht zuletzt wegen der schwachen Leistung der SSG in der zweiten Hälfte. Und um ehrlich zu sein, einen Punkt beim Tabellenführer zu holen ist schon aller Ehren wert.

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