Endstand: SSG Humboldt - Trakya Spor 7:1 (2:1)

Aufstellung

 Härtel
 Jabs Seidel Halbich
Merbeth v. Ziemer M. Fischer Luzius
 Lewe
 Dümmel Fechner

Aus-/Einwechslungen:
Neumerkel, Neumann, v. Bock für Luzius, Fechner, Seidel


Tore

1:0 (20., Dümmel)Paß von Luzius 2 Meter vors Tor sicher verwandelt
1:1 (35.)Ballverlust von M. Fischer nach Einwurf im eigenen Strafraum
2:1 (43., Dümmel)?
3:1 (60., Dümmel)Schuß von der Strafraumgrenze nach verpaßtem Abspiel
4:1 (63., Dümmel)Ableger von Lewe in den 5-Meter-Raum
5:1 (68., Lewe)?
6:1 (76., Lewe)Alleingang aufs Tor mit Heber
7:1 (88., Jabs)Am langen Pfosten schneller am Ball als der Torwart und eingeschoben

Spielbericht

Mit derselben, eher sogar noch verstÄrkten Mannschaft wie bereits zum Auftaktspiel trat Humboldt gegen einen von Beginn an mit nur 10 Leuten spielenden Gegner an. Zu Beginn war Humboldt feldüberlegen, hielt den Ball in den eigenen Reihen und mit technischer Überlegenheit unter Kontrolle. Die durchweg recht stämmigen, dafür aber auch kurz geratenen Spieler von Trakya Spor hatten kaum Gelegenheit, sich mit dem Ball vertraut zu machen. Angriffe begannen im Defensiven Mittelfeld und wurden über beide Seiten nach vorn vorgetragen. Luzius stand oft auf der linken Seite frei und kam bis zur Grundlinie durch, auf der anderen Seite wurde Merbeth hingegen mehr steil angespielt. Grundlage war aber die sichere Ballbehandlung durch das defensive Mittelfeld und Lewe hinter den Spitzen. Dümmel war anspielbar, lief sich aber auch in Einzelaktionen fest. Fechner komplettierte die Offensive. Die Abwehr hatte kaum etwas zu tun, das zweikampfstarke Mittelfeld klärte die meisten gegnerischen Aktionen bereits im Ansatz.

Humboldt ließ sich mit dem ersten Tor dennoch eine ganze Weile Zeit, bis schließlich der Ball nach einem Abstoß Luzius an der Mittellinie erreichte, der sich gegen seinen Gegenspieler bis zur Grundlinie durchsetzte und Dümmel in der Mitte den Ball auf dem Tablett servierte. Fünf Minuten später vergab Lewe eine ähnliche Chance aus 3 Metern per Hochschuß. Merbeth konnte sich bei seinem bis dahin besten Angriff nicht zwischen Torschuß und Abspiel auf Luzius oder Dümmel entscheiden und vergab eine weitere hochkarätige Torchance. In der 34. Minute konnte die immer noch kaum in Erscheinung tretende Gegenmannschaft nach leichtfertigem Ballverlust im eigenen Strafraum ausgleichen. Dümmel sorgte jedoch noch kurz vor dem Halbzeitpfiff dafür, daß Humboldt in Führung in die Pause gehen konnte.

In der zweiten Halbzeit dreht Humboldt noch mal richtig auf, der Gegner baute noch weiter ab. Luzius hatte weitere Großchancen, doch nur Dümmel verwandelt weiter. Die Offensive von Humboldt war häufiger im Abseits als der Gegner am Ball, hier wurden die sich bietenden Räume oft zu spät erkannt und dementsprechend die Chance auch vergeben. Lewe verwandelte nach etlichen Vorlagen auch mal zwei Tore selbst, und kurz vor dem Schlußpfiff schob Urgestein Jabs zum verdienten 7:1 ein. So kann es doch gern weitergehen!