Endstand: SSG Humboldt - SV Treptow 46 7:0 (3:0)
Härtel | ||||||
Skrotzki | Walther | M. Neumann | ||||
Merbeth | M. Fischer | Luzius | Dümmel | |||
Lewe | ||||||
Döring | Fechner |
Aus-/Einwechslungen:
2. Hz Möller für Lewe
Liesener?
1:0 (7., Eigentor) | Gegnerischer Torwart schießt eigenen Mitspieler an |
2:0 (33., Merbeth) | Döring blockt Ball an Strafraumgrenze ab, Dümmel zieht damit zur Grundlinie und paßt unmittelbar vors Tor |
3:0 (40., Döring) | ? |
4:0 (Dümmel) | ? |
5:0 (Dümmel) | ? |
6:0 (Luzius) | ? |
7:0 (Fischer) | Innenseite aus Maximaldistanz |
Humboldt kam beim heutigen Spiel der Treptower Rasentruppe entgegen, das Spiel fand auf dem dem großen, etwas holprigen Rasenplatz statt. Humboldt kontrollierte über weite Strecken das Spiel. Der Gegner wurde bereits meist an oder kurz hinter der Mittellinie gestellt. Falls doch mal ein schneller Ball durchkam, sorgte die Abwehr (heute besonders positiv aufgefallen: Skrotzki) konsequent dafür, das es bei einem Versuch blieb. Härtel im Tor durfte den harmlosen Rest klären.
Im Spiel nach vorn wurde der Ball zunächst mehrere Male direkt auf die Stürmer gespielt. Gefährliche Aktionen ergaben sich dadurch oft nur dann, wenn die gegnerische Abwehr durch Ungeschick bzw. Unvermögen (Zurückspielen eines Doppelpasses, Herausschlagen des Balles über Kurzdistanz auf einen unserer Spieler) entscheidend mithelfen konnte. Kuriose Folge: fast ganz ohne eigenen Beteiligung ging Humboldt in den Anfangsminuten durch den gegnerischen Torwart in Führung, der den eigenen Mann angeschossen hatte.
Im weiteren Spielverlauf wurde dann auch wieder über außen gespielt, auf der rechten Seite meist lang auf Merbeth, auf der linken Seite hingegen etwas kontrollierter und mit der Schaffung von Überzahlsituationen durch Neumann, Luzius, Dümmel (den es allerdings wenig auf der nominellen Außenposition hielt und dort kaum anspielbar war) sowie Lewe und Fechner. Die nächste gute Chance hatte aber in der 15. Minute noch mal das dynamische (Stürmer-)Duo, Fechner spielte Döring in den freien Lauf, den Abpraller setzte Fischer über die Latte.
Bereits gegen Mitte der ersten Halbzeit war Treptow (wie bereits in den ersten zwei Minuten wegen Zuspätkommens) wieder zu zehnt, da sich einer der Treptower Spieler solange über eine vermeintliche Fehlentscheidung des Schiedsrichters aufgeregte, bis er mit Doppelgelb ruhiggestellt werden konnte. Den nun reichlich vorhandenen Platz nutzte Humboldt sehr gut aus und ließ Ball und Gegner laufen. Logische Folge war in der 33. Minute ein mißglückter Befreiungsschlag, den Döring abfangen und auf den links in den Strafraum einlaufenden Dümmel spielen konnte, der den Ball dann parallel zur Grundlinie auf Merbeth paßte, der nur noch den Fuß hinhielt. Kurz darauf stand Dümmel allein vor dem Torwart, vergab aber diese Großchance. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erhöhte Döring auf 3:0.
Von der zweiten Halbzeit gibt es mangels Reporterbeteiligung nur wenig Eindrücke. Insgesamt fielen noch 4 weitere Tore, von denen das letzte durch Fischer nach Zeugenaussagen besonders sehenswert gewesen sein soll. Humboldt hat sich durch das 7:0 sicher angemessen für die Niederlage aus der Hinrunde revanchiert und bezieht nun eine feste Position im oberen Tabellendrittel.