Endstand: SSG Humboldt - SG Nordring 2:1 (2:0)

Aufstellung

 v. Bock
 Möller Seidel Pobanz
 Humpert
Merbeth Dümmel Neumerkel
 Liesener Hufeland Fechner

Aus-/Einwechslungen:
75. Mademann für Liesener


Tore

1:0 (4., Merbeth)Merbeth überläuft Abseitsfalle außen und legt sich den Paß von Humpert am Torwart vorbei.
2:0 (30., Dümmel)Handelfmeter verwandelt
2:1 (65.)Nach Konter im Nachschuß aus Nahdistanz

Bericht

Das Spiel fand auf heimischem Kunstrasen bei mäß warmer und sehr feuchter Witterung statt. Nordring war ebenso wie Humboldt mit genau 11 Leuten erschienen. Nach dem Anpfiff übernahm Humboldt erstmal die Initiative und erspielte sich Vorteile im Mittelfeld. Recht schnell fiel bereits das Führungstor, als Nordring in Höhe der Mittellinie eine Abseitsfalle aufbaute. Humpert spielte den Ball in den freiwerdenden Raum, in den Merbeth von außen im selben Moment einlief. Mit viel Vorsprung vor allen Verteidigern umlief Merbeth auch noch den Torwart innen und schob ins freie Tor ein.

Humboldt spielte weiter druckvoll und war häufig vor dem gegnerischen Strafraum, allerdings ergaben sich keine weiteren großen Chancen. Einige Male stellt Nordring eine ebenso löchrige Abseitsfalle, Humboldt ließ sich dann aber mit dem Abspiel so viel Zeit, daß die Stürmer auch prompt hineintappten.

Dem 2:0 war eine für Humboldt eher glückliche Entscheidung vorausgegangen, als ein Spieler von Nordring den Ball bei einer Flanke im Strafraum an den Unterarm bekam. Dümmel verwandelte den Elfmeter, der Torwart hatte sich die falsche Ecke ausgesucht.

Zur Halbzeit war Humboldt zuversichtlich, die Partie für sich entscheiden zu können. Bis auf zwei Spieler war Nordring sowohl spielerisch als auch läuferisch schwächer als Humboldt, die Stürmer durch Pobanz und Möller sehr gut abgemeldet. Lediglich einmal mußte die Latte halten, allerdings war bereits Abseits gepfiffen worden.

In der zweiten Halbzeit bot Humboldt ein weniger überzeugendes Bild. Der Ball wurde nur noch selten gespielt, erreichte so meist eher zufällig einen der gut abgeschirmten Stürmer, die dementsprechend nicht viel aus der Situation machen konnten. Nordring hingegen griff oft mit 5-6 Spielern an und war dadurch im Mittelfeld sogar in der Überzahl. Ein paar Torschüsse gelangen Humboldt immerhin noch. Beste Chance hatte Mademann kurz nach der Einwechslung, als er im Strafraum frei eine halbhohe Flanke bekommt und nicht mehr ganz zum Torschuß kommt.

Humboldt wurde in der Abwehr zunehmend offener, so daß Nordring den Anschlußtreffer erzielen konnte. Den Ausgleich verhinderte von Bock gegen den aus abseitsverdächtiger Position gestarteten offensiven Mittelfeldspieler von Nordring durch Glanzparade, der auch sonst als Ersatztorwart die beste Leistung auf dem Platz bot. Die Ergebnisse der beiden Halbzeiten waren also durchaus gerecht mit dem besseren Ende für Humboldt.