Endstand: SSG Humboldt - CFX Hertha 06 1:3 (0:1)
Härtel | ||||||
Möller | Seidel | Halbich | ||||
v. Bock | Johannes | Lewe | Humpert | |||
Hufeland | ||||||
Liesener | Fechner |
Aus-/Einwechslungen:
45. Kuhn für Halbich
65. Skrotzki für Seidel
0:1 (35.) | v. Bock wird auf der rechten Seite überlaufen, Paß in die Mitte, Stürmer vor Halbich am Ball |
1:1 (55., Fechner) | Liesener geht im Strafraum bis zur Grundlinie durch, Hereingabe auf Fechner, der versenkt |
1:2 (70.) | Schwacher Abschlag wird direkt auf den Stürmer weitergeleitet, versenkt in der linken Ecke flach |
1:3 (80.) | Ecke auf langen Pfosten erwischt einen Gegner, Ball rollt vors Tor, Lewe schießt Gegenspieler aus 3 Meter an |
Humboldt hatte in der ersten Halbzeit gute Chancen und spielte auf gleichem Niveau mit. Der Gegner belöffelte sich bereits nach 10 Minuten vermutlich leicht frustriert, weil gegen die Abwehr von Humboldt kein Durchkommen möglich war. Der einzige gefährliche Gegenspieler wurde von Halbich meist gut abgeschirmt. Im Spielaufbau bemühten sich Lewe und Johannes abwechselnd, den Ball kontrolliert in die Hälfte des Gegners zu tragen. Gefährlich wurde es bei Ecken, der gegnerische Torwart machte keinen sonderlich sicheren Eindruck, wurde aber zu wenig geprüft. Die Führung für Hertha entstand aus einem (wiederholten) Stellungsfehler von von Bock, der seinem Gegenspieler ab und zu zuviel Vorsprung ließ. Auch Halbich war in dieser Situation nicht konsequent an seinem Gegenspieler, der aus Nahdistanz die flache Hereingabe versenkte. Zu diesem Zeitpunkt war das 1:0 eher ein Geschenk.
In der zweiten Halbzeit rückte Humpert für Halbich auf die Verteidigerposition und Kuhn kam neu auf der linken Seite ins Spiel. Das brachte allerdings keine Verbesserung, zumal Hertha in der Halbzeit den auf der linken Seite kaum ins Spiel gekommenen Kapitän auswechselte und umstellte. Humboldt verlor zunehmend an Spielanteil, auch wenn zunächst nach dem sehr schön herausgespielten Ausgleich wieder Hoffnung entstand. Jedoch war das Mittelfeld inzwischen zuwenig besetzt. Hufeland spielte meist auf einer Höhe mit den beiden nominellen Stürmern, so daß es nach vorn kaum Anspielstationen gab. Kuhn spielte auf der linken Seite ziemlich schwach. Bei den zwei Gegentoren zum Endstand von 3:1 für Herth mußte Humboldt jedoch noch gut nachhelfen, um den alles in allem nicht unverdienten Sieg von Hertha zu ermöglichen.