Endstand: SSG Humboldt - SV Karow 2:2 (1:1)
Härtel | ||||||
Skrotzki | Kuhn | Halbich | ||||
Pobanz | Kurth | Luzius | ||||
Lewe | ||||||
Fechner | Dümmel | Schmuck |
Wechsel
45. Humpert für Schmuck
0:1 (10.) | Skrotzki sichert den Ball 20 Meter lang bis zum Strafraum ab und spitzelt ihn über 3 Meter an Härtel vorbei zum gegnerischen Stürmer |
1:1 (35., Kuhn) | Kuhn läuft betont lässig in den gegnerischen Strafraum, nimmt den Freistoß am 11er an und schiebt flach links ein |
2:1 (65.) | nach 2 vergeblichen Versuchen kommt der dritte Paß zum an der Mittellinie freistehende Lewe, Solo zum Tor und halbhoch links eingeschoben |
2:2 (80.) | Halbichs Gegenspieler hinkt mit Krampf zur Außenlinie, der Ball bleibt frei spielbar, fällt in unseren Strafraum, wo Kuhn unnötigerweise genau 10 Zentimeter darunter wegspringt und der Stürmer einschiebt |
Bei leichtem Niesel fand das Spiel gegen Friedrichshain auf dem bereits ein wenig durchgematschtem Schotterplatz an der Storkower Straße statt. Humboldt wurde durch vier Spieler verstärkt, die bereits am Samstag zum Einsatz gekommen waren. In den Anfangsminuten schob sich Friedrichshain den Ball sicher in den eigenen Reihen zu und spielte auch gefährlich nach vorn. Dann hatte sich Humboldt jedoch an Platz und Gegner gewöhnt und übernahm die Regie. Über die Anspielstationen Kuhn, Kurth, Lewe und Dümmel wurde der Ball verteilt. Unglücklich, allerdings auch sehr ungeschickt, fiel das 1:0 für den Gegner aus einer eigentlich schon geklärten Situation. Eine weitere Chance hatte Friedrichshain weitere 10 Minuten später nach einer Ecke, wo der Ball etwa einen Meter vor Humboldts Tor einmal hin- und einmal zurückrollte, jedoch auch kein Spieler von Friedrichshain einen Fuß an den Ball bekam.
Humboldt wurde meist über die rechte Seite durch Fechner gefährlich, der seinen eher unbeholfenen Gegenspieler mehrmals stehenließ, allerdings dabei meist nicht den Weg in die Mitte fand. Schmuck blieb auf der linken Seite eher unauffällig, und Dümmel kam mehr aus der Tiefe als von der klassischen Mittelstürmerposition. Der Ausgleich gegen Ende der ersten Halbzeit fiel verdient, auch wenn Friedrichshain dabei in aller Seelenruhe Zuschauer spielte.
Zur Halbzeit wechselte Luzius auf die linke Stürmerposition, dafür kam Humpert auf der linken Seite. Humboldt kontrollierte wie bereits in der ersten Halbzeit das Spiel und ließ dem Gegner kaum eine Chance. Kurth klärte im zentralen Mittelfeld bereits die meisten Bälle, und Skrotzki war nach seinem Patzer ebenfalls aufgewacht und stets vor seinem Gegner am Ball. Lediglich Halbich lief mitunter recht lässig zum Ball, anstatt die Zeit zu nutzen und den Ball unter Kontrolle zu bringen und zum Nebenmann zu spielen.
Nach einigen Minuten fing es verstärkt an zu regnen, so daß sich mehrere größere Pfützen bildeten, die den Ball recht unberechenbar machten. Humboldt spielte in etwa gleichen Teilen durch die Mitte und über außen. Lewe brachte Humboldt schließlich in Führung. Humboldt hätte im weiteren Verlauf noch zahlreiche weitere hochklassige Chancen haben können, allerdings pfiff der Schiedsrichter bei beinahe jedem langen Ball Abseits. So glich Friedrichshain in der Schlußphase unverdient und nach mehreren individuellen Fehlern aus und rettete einen Punkt.