Endstand: SSG Humboldt - SV Karow 2:2 (2:1)
Robbel | ||||||
Pobanz | Seidel | Kluge | ||||
Humpert | Merbeth | Kurth | Rose | |||
Lewe | ||||||
Fechner | Dümmel |
Wechsel
45. Köhler für Rose
65. Liesener für Fechner
80. Skrotzki für Humpert
1:0 (10., Humpert) | Rose bringt den Ball von links vors Tor, Humpert hält aus 7 Metern den Fuß dran |
1:1 (20.) | Freistoß von halbrechts landet mit Wind, Bogen und Torwart-Fingerspitzen im langen Eck |
2:1 (43., Humpert) | Konter, Dümmel bringt den Ball am Strafraum zu Humpert, Schuß ins rechte obere Eck |
2:2 (60.) | Ecke in den 5-Meter-Raum wird von Humbold auf den langen Pfosten verlängert, Spieler köpft gegen den Lauf des Torwarts ein |
Im ersten Spiel der Rückrunde stand Humboldt mit einer guten Besetzung bei zunächst freundlichem Wetter einem in Teilen gegenüber der Hinrunde veränderten SV Karow gegenüber. Karows Torwart traf gerade noch rechtzeitig kurz vor Spielbeginn ein. Humboldt spielte in der Anfangsphase druckvoll und gefällig über die Außenpositionen und hatte größere Spielanteile. Auf der linken Abwehrseite war auch bald eine Zuordnung gefunden, nachdem Karow mit einer recht flexiblen Aufstellung zunächst etwas Verwirrung gestiftet hatte. Humboldt erspielte sich einige gute Chancen, die erste klare Torchance wurde sofort zur Führung verwandelt, als Rose auf der linken Seite und die Stürmer die gegnerischen Spieler auf sich ziehen und Humpert den Flachpaß von Rose freistehend einschieben kann.
Humboldt spielte anschließend im selben Stil weiter, mußte aber durch ein recht glückliches Freistoßtor von Karow trotzdem den Ausgleich hinnehmen. Kurz vor der Halbzeitpause zahlten sich die Bemühungen allerdings aus, als Humboldt nach einer gegnerischen Ecke über Lewe und Dümmel schnell konterte und letzterer mit etwas Glück den Ball zum auf der linken Seite freistehenden Humpert ablegt, der den Ball im langen Eck versenkt.
In der zweiten Halbzeit gewann Karow insbesondere im zentralen Mittelfeld deutlich die Oberhand. Die spielstarken Karower hatten zunehmend mehr Zeit und Platz, mehrere gefährliche Angriffe aufzubauen. Humboldt, jetzt mit Rückenwind spielend, verstand es nur selten, den Ball sicher in den eigenen Reihen zu behaupten oder auf die Spitzen zu spielen. Fechner hatte in der 50. Minute eine Riesenchance, Humboldt mit 3:1 in Führung zu bringen. Nachdem er nach einem Steilpaß bereits seinen zwei Verteidigern das Nachsehen gegeben hatte, scheiterte er beim Torschuß am rumliegenden Torwart. Dümmel hatte im weiteren Verlauf ebenfalls noch zwei, allerdings nicht so klare, Torchancen.
Mitte der zweiten Halbzeit konnte Karow nach einer Ecke ausgleichen. Der Ball durchquerte hoch den Fünf-Meter-Raum, um dem am langen Eck recht freistehenden Karower auf den Kopf zufallen. Humboldt überließ auch in der Folgezeit Karow durch Fehlpässe und unnötige Ballverluste die Initiative. Schüsse aufs Karower Tor hatten nur noch Seltenheitswert. Das Unentschieden nach 90 Minuten war durchaus gerechtfertigt, und Karow in der Schlußphase einem Sieg näher als Humboldt.
Mit der Einstellung und Spielgestaltung wie in der ersten Halbzeit sollte es Humboldt in den kommenden Spielen gelingen, auch mal wieder einen Sieg zu erringen. Torwart Robbels Einstand bei Humboldt war vielversprechend, allerdings durch den Schnitzer beim 1:1 etwas getrübt. Über das ganze Spiel gesehen stellte er jedoch einen sicheren Rückhalt für Humboldt dar.